Ursachen islamistischer Radikalisierungsprozesse multidimensional betrachtet

Eine Interviewstudie an den Zentren und Instituten für Islamische Theologie

Autor/innen

  • Alexandra Schramm
  • Prof. Dr. Margit Stein
  • Prof. Dr. Dr. Veronika Zimmer

Schlagworte:

Radikalisierung, Islamismus, Prävention, islamische Religionslehrkräfte, Studiengang Islamische Theologie, qualitative Forschung

Abstract

Der vorliegende Beitrag richtet den Blick darauf, welche Ursachen für islamistische Radikalisierung Wissenschaftler:innen und Dozierende an den Zentren und Instituten sowie Fachbereichen bzw. Departments oder Abteilungen für Islamische Theologie bzw. Islamisch-religiöse Studien in Deutschland benennen. Hierfür wurden 26 leitfadengestützte Interviews mit den Wissenschaftler:innen und Dozierenden an 11 von 13 Standorten durchgeführt.

Für die Entwicklung radikaler Orientierungen werden von den Interviewten Faktoren auf der intrapersonellen Mikroebene (z. B. innerpsychische Konflikte und rigide Denkschemata), der interpersonellen Mesoebene (z. B. Konflikte und erlebte Benachteiligungen in der Familie und der Schule) und der Makroebene (z. B. politische und gesellschaftliche Konflikte oder gefühlte strukturelle Diskriminierungen von Menschen ausländischer Herkunft oder muslimischer Glaubensorientierung) diskutiert.

Titelbild Artikel Schramm et al.

Veröffentlicht

22.12.2023

Zitationsvorschlag

Schramm, A., Stein, M., & Zimmer , V. (2023). Ursachen islamistischer Radikalisierungsprozesse multidimensional betrachtet : Eine Interviewstudie an den Zentren und Instituten für Islamische Theologie. Zeitschrift für Praxisorientierte (De-)Radikalisierungsforschung, 2(1), S. 50 – 91. Abgerufen von https://zepra-journal.de/index.php/zepra/article/view/24

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